Sind Chris und Denise schwanger?! 😧🤰 | Armes Deutschland
In der RTLZWEI-Sozialdokumentation „Armes Deutschland“ prallen die Lebensrealitäten der Bundesrepublik mit voller Wucht aufeinander: Während eine 64-jährige Krebspatientin trotz Minijob Pfandflaschen und Lebensmittel retten muss, verhöhnen arbeitsfaule Dauergäste des Staates die arbeitende Bevölkerung.
Mittendrin sorgt ein Schwangerschaftstest für Nervenflattern im Chaos-Pärchen-Alltag von Chris und Denise.

Schwangerschaftstest im Duisburger Plattenbau: Baby-Panik bei Chris und Denise
Nach einer kurzen Trennungspause herrschte zwischen Ex-Häftling Chris (28) und seiner Verlobten Denise (25) eigentlich Beziehungs-Wirrwarr. Doch dann der Schock: Seit zwei Monaten blieb die Periode aus, morgendliche Übelkeit bestimmt den Tag.
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Verhütung? Fehlanzeige: Weder Kondome noch die Pille kamen für die beiden infrage. “Ich habe ja schon von Anfang an gesagt, dass ich keine Kondome benutze”, rechtfertigt sich Chris völlig ungeniert.
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Fünffacher Vater zahlt keinen Cent: Für Denise wäre es das erste Kind – Chris hat bereits fünf Kinder aus vergangenen Beziehungen, für die komplett der Staat aufkommt.
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Das Testergebnis: Nach bangen fünf Minuten auf der Toilette die Entwarnung – nur ein Kontrollstreifen, nicht schwanger. Die Konsequenz für das Paar? Weiter wie bisher: “Wenn es passiert, passiert das halt.”
Die Schicksale im bitteren Vergleich
| Protagonist & Ort | Lebensmodell | Realität & Einstellung |
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Uschi (64) Quierschied (Saarland) |
35 Jahre Beitragszahlerin, Krebserkrankung, künstliche Hüfte; bezieht 802 € Erwerbsminderungsrente. | Kämpft um jeden Cent: Schälerjob in der Küche für 10 €/Std., Food-Sharing in der Bäckerei. Ihr Traum vom Torten-Gewerbe scheitert an bürokratischen Meisterpflichten, doch sie sichert sich einen neuen Job im Verkauf. |
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Alex (31) Dresden |
Dreisprachiger Ex-Informatikstudent; bezieht Hartz IV und kassiert im Sex-Chat ab. | Verhöhnung der Steuerzahler: Bezeichnet Sozialhilfe als „staatlich passives Einkommen“ und legt im Gitarrenkoffer Geld vor, um Passanten auszutricksen. Arbeit lehnt er aus reiner Bequemlichkeit ab. |
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Jonas (22) & Lara (24) Kiel |
Leben freiwillig im Zelt; Lara kassiert für eine ungenutzte Wohnung in Hannover, Jonas schnorrt. | Faulenzen als Lebensstil: Nach riskantem Selbst-Tätowieren im Park beantragt Jonas nun doch Hartz IV über eine Beratungsstelle – rein aus Kälte-Pragmatismus für den Winter: “Es ist viel Arbeit, arbeitslos zu sein.” |
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Marita (63) & Nadja (27) Duisburg |
Marita schuftet in zwei Jobs, Tochter Nadja lernt Krankenpflegerin. | Verlust der Existenz: Nach 36 Jahren verliert Marita ihr abbezahltes Traumhaus durch eine Teilungsversteigerung des Ex-Mannes – der neue Eigentümer hat bezahlt, die Zwangsräumung droht. |
Versteigerungs-Drama: Dach über dem Kopf verloren
Den emotionalen Tiefpunkt erlebt die 63-jährige Marita in Duisburg. Trotz zweier Jobs und jahrelanger Entbehrungen zerbricht ihr Lebenswerk vor dem Amtsgericht: Die Zwangsversteigerung ihres geliebten Hauses durch den geschiedenen Ehemann ist rechtskräftig besiegelt.
Zusammen mit Tochter Nadja und dem fünfjährigen Enkel Elias droht ihnen der Rauswurf auf die Straße, während auf dem überhitzten Wohnungsmarkt kaum bezahlbarer Wohnraum zu finden ist.
Die Reportage zeichnet ein schonungsloses Bild: Zwischen ehrlicher Verzweiflung, staatlicher Bürokratie und dreister Abzocke zeigt sich Deutschland von seiner zerrissensten Seite.








