“Bergdoktor”-Star Mark Keller verrät: Das haben seine Söhne mit seiner Rolle zu tun
Seit Jahren begeistert Mark Keller die „Bergdoktor“-Fans. Jetzt verrät er, welche besondere Rolle seine beiden Söhne dabei spielten.
Seit Jahren gehört Mark Keller als „Dr. Alexander Kahnweiler“ fest zum „Bergdoktor“-Kosmos. Mit seiner unverwechselbaren Art und seinem legendären Spruch „Martin, mein einziger Freund“ hat sich der Arzt längst in die Herzen der Zuschauer gespielt.
Doch ausgerechnet hinter einem seiner größten Markenzeichen steckt eine ganz persönliche Familiengeschichte.
“Bergdoktor”-Star Mark Keller und seine beiden SöhneFoto: IMAGO / Lindenthaler
Mark Keller erfand die Stimme ursprünglich für seine Söhne
Im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ von Barbara Schöneberger verrät Mark Keller, wie die besondere Stimme von „Dr. Kahnweiler“ überhaupt entstanden ist.
Ihren Ursprung hat sie nämlich lange vor seinem Einstieg beim „Bergdoktor“. Anfang der 2000er-Jahre erzählte Mark Keller, der inzwischen von seiner Frau geschieden ist, seinen Söhnen Joshua und Aaron regelmäßig selbst erfundene Geschichten. Eine der Figuren hieß „Shappulus“ und bekam von ihrem Vater eine ganz eigene Stimme verpasst.
„Diesen ‚Shappulus‘ habe ich ja für meine Jungs geschrieben und den habe ich immer mit einer speziellen Stimme gesprochen für meine Söhne“, erzählt der Schauspieler, der durch einen Zufall zur Schauspielerei kam, im Gespräch mit Barbara Schöneberger.
Als Keller später die Rolle des „Dr. Alexander Kahnweiler“ übernahm, erinnerte er sich offenbar an genau diese Sprechweise. Er fragte Hans Sigl und die Verantwortlichen der Serie, ob er seine Figur etwas anders gestalten dürfe.
Die Idee kam an und aus der Stimme, mit der Keller einst seine Kinder unterhalten hatte, wurde schließlich ein echtes „Bergdoktor“-Markenzeichen.
Mark Keller schwärmt von Hans Sigl
Dass „Dr. Kahnweiler“ dem „Bergdoktor“ bereits so lange erhalten geblieben ist, schreibt Mark Keller allerdings nicht nur sich selbst zu. Im Podcast findet er vor allem für Hauptdarsteller Hans Sigl deutliche Worte. „Ich glaube, Hans ist schon zu neunzig Prozent für den ganzen Erfolg vom ‚Bergdoktor‘ zuständig“, erklärt Keller.
Sigl kümmere sich um vieles am Set und schaffe eine Atmosphäre, in der sich die Beteiligten wohlfühlen würden. Genau das sei für ihn ein Grund, warum die Zusammenarbeit seit so vielen Jahren funktioniere. Auch seine eigene lange Zeit in der ZDF-Serie sei keineswegs selbstverständlich.
Hätte Hans Sigl irgendwann keine Lust mehr auf seine Figur gehabt, wäre Keller nach eigener Einschätzung womöglich schon nach wenigen Staffeln wieder verschwunden.
So geht es ab Herbst beim „Bergdoktor“ weiter
Für Mark Keller ist beim „Bergdoktor“ übrigens noch lange nicht Schluss. Seit Ende April 2026 laufen in Ellmau und Umgebung die Dreharbeiten zur inzwischen 20. Staffel der ZDF-Erfolgsserie. Auch „Dr. Alexander Kahnweiler“ ist wieder mit dabei.
Insgesamt entstehen acht neue Folgen, für die neben Keller unter anderem Hans Sigl, Heiko Ruprecht, Monika Baumgartner, Ronja Forcher und Rebecca Immanuel vor der Kamera stehen.
Gedreht werden soll noch bis Anfang Dezember, die Ausstrahlung ist für den Winter 2027 geplant.
Inhaltlich dürfte es für die Fans ebenfalls emotional werden. Während „Martin Gruber“ erneut mit schwierigen medizinischen Fällen konfrontiert wird, sorgt vor allem seine Vergangenheit für Wirbel: „Franziska“ kehrt mit dem inzwischen fünfjährigen gemeinsamen Sohn „Johann“ aus New York zurück. Auf dem „Gruberhof“ brechen dadurch alte Konflikte wieder auf.
Beruflich kann „Martin“ dagegen weiterhin auf sein vertrautes Krankenhausteam zählen und damit auch auf seinen langjährigen Freund „Dr. Alexander Kahnweiler“.




